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Topartikel StadtteilAnliegerkosten in der Niesiger Straße

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Stadtverordnetenfraktion  Fulda
 
 
 
 
 
SPD – Stadtverordnetenfraktion Fulda . Schlossstrasse 5 . 36037 Fulda                    
 
 
 
Pressemitteilung
 
 
 
 
 

Anliegerkosten in der Niesiger Straße sorgen weiter für Unmut
SPD: "Anlieger entlasten!"
 
Das Thema Anliegerkosten für die die Niesiger Straße sorgt weiter für Streit: Die SPD hat sich in der Angelegenheit mit einer Pressemeldung erneut zu Wort gemeldet. Es sei nicht zu verantworten, dass die Anwohner die Sanierung der Straße zu 25% mit bezahlen müssten. Schließlich seien die Schäden in erster Linie durch die massive LKW-Nutzung verursacht worden.
 
Die Erhebung von Anliegerbeiträgen entspräche quasi einer „Doppelbestrafung“, denn letztendlich seien die Anwohner dieser Straße „schon erheblich durch einen enormen LKW-Lärm geplagt“, schreibt die SPD-Stadtverordnete Edith Bing. Es könne nicht angehen, dass sie jetzt auch noch die Abnutzung der Straße durch die LKWs mit bezahlen müssten. Nach Meinung der SPD-Fraktion sollte hier eine kulante Regelung zu Gunsten der betroffenen Anwohner gefunden werden.
 
Die SPD argumentiert, dass die Stadt für die Sanierungsbedürftigkeit der Niesiger Straße verantwortlich sei. "Die Stadt hat - gegen den Widerstand der SPD und mit Unterstützung der CDU - die Ansiedlung von Spediteuren im Industriepark aktiv betrieben. Die damit verbundenen enorme LKW-Belastung hat erst zu der starken Abnutzung der Niesiger Straße geführt.", erläutert Edith Bing.
 
Die Sozialdemokratin kündigt an, die Sanierung der Niesiger Straße in der nächsten Stadtverordnetenversammlung zum Thema machen zu wollen. Mit einer Anfrage will die SPD wissen, welche Möglichkeit der Magistrat sieht, die Anwohner auch außerhalb der Beitragssatzung finanziell zu entlasten. Außerdem wird gefragt, welche Lösungen der Magistrat sich vorstellen könnte, den Schwerlastverkehr aus Horas zu verbannen.
 
„Wir hoffen, dass sich Magistrat und Mehrheitsfraktionen zu einer Entscheidung zu Gunsten der Anwohner und Anwohnerinnen entschließen können“, heißt es zum Schluss der Pressemitteilung.
 

Veröffentlicht am 09.07.2016

 

PresseInfo zu LKW-Verkehr Niesig-Horas

Zu einigen Artikeln in der FZ.

Fakt ist, dass die Stadt (CDU) hier anscheinend unbedingt vermeiden möchte ihrer Lobby ans "Bin zu pinkeln" und den Bürgerinnen und Bürgern einigen Blödsinn auftischt! Natürlich gibt es eine alternative Route zum Industriegebiet West und zur Biogasanlage Großenlüder.          

Von der "wirtschftlichen Dynamik" haben die Menschen außer Dreck, Abgasen und Lärm nichts. Gut ist nur, dass warscheinlich wegen der "wirtschaftlichen Dynamik" Tegut sein Auslieferungslager an die Autobahn verlegt

Schwere LKW haben einen erheblichen Einfluss auf den Straßen-Unterbau, Brückenlager und sogar Versorgungsleitungen und Kanalisation. Ursache ist das sog. Ruttin...g, ein Nachschwingen unter Last, das sich wellenförmig ausbreitet und seit Einführung der Luftfederung noch schwerwiegender geworden ist. Interessant ist, dass das „Rutting“ geschwindigkeitsabhängig unterschiedlich schwere Schäden verursacht und die Hauptbelastungen sowohl im niedrigen Geschwindigkeitsbereich bis 30 km(h und oberhalb von 80 km/h auftreten.

Dieses sog. U der Belastung legt nahe, Schwerverkehr möglichst zwischen 40 und 80 km/h rollen zu lassen, weshalb an zu sanierenen Autobahnbrücken 60 km/h verordnet werden. Die Auswirkungen auf den Unterbau sind mit 15 km/h fast genauso hoch, wie mit 85 km/h, allerdings übergreift der Hochgeschwindigkeitsschaden eine längere Wegstrecke. Dies bedeutet aber auch, dass die eher senkrecht in die Tiefe verlaufenden Belastungen des Verkehrs mit niedrigen Geschwindigkeiten sehr punktuell auftreten können und sich nicht auf einen weiteren Raum verteilen.

Entscheidend ist die Achslast des jeweiligen Fahrzeuges – ein Vierachser mit 30 Tonnen verursacht deutlich weniger Schäden, als ein Dreiachser, dessen Achslast deutlich oberhalb der als kritisch angesehenen 8 Tonnen je Achse liegt. Erst ab Achslasten unterhalb 6 Tonnen reduziert sich die Belastung für den Untergrund – ein schwerer LKW belastet die Fahrbahn mit dem 165-fachen eines PKW. Anders als zu vermuten spielt die Luftfederung dabei eine negative Rolle: durch das Nachschwingen der Fahrzeuge entstehen Wellen mit abnehmender Amplitude, die den Unterbau verschieben und verdichten. Die Verwendung von Luftfederung vervierfacht die Belastungen im Vergleich zu stahlgefederten Fahrzeugen, die kurze, harte Stöße mit nur unmaßgeblichen Nachschwingungen auslösen.

Besonders negativ wirken sich in diesem Zuammenhang künstliche Bodenwellen und Schwellen aus, die den Verkehr verlangsamen sollen: sie wirken im schädlichen Geschwindigkeitsbereich unterhalb von 30 km(h und verursachen tiefgreifende Schäden. Umgekehrt sind die Auswirkungen auf LKW und Ladung so groß, dass die Lebensmittel-Logistik die Zufahrten zu den Märkten so legt, dass keine derartigen Hindernissen auf der Strecke liegen. So können etwa folierte Joghurtpaletten mit 14 Lagen durch eine einzige dieser Schwellen unbrauchbar werden. Umgekehrt bedeutet dies, dass der Schwerverkehr nicht mehr auf die ladungsschonende Luftfederung verzichten kann. Deshalb ist eine beonders umsichtige Straßenbau-Planung und Wegstreckenführung notwendig.

Anwohnern von Straßen mit LKW-Verkehr, insbesondere auch im Bereich von Lieferverkehr mit niedrigen Geschwindigkeiten, stellen vielfach Setzungsrisse an Bauten und Schäden an Versorgungsleitungen und Kanalisation fest, die sie nicht zu verantworten haben. Aber auch an anderer Stelle treten diese Schäden massenweise auf, ohne dass diese bemerkt würden: LKW fahren beim Halten oder Ausweichen mit einer Seite auf den Bürgersteig, dessen Unterbau Maximalbelastungen von nur 3 Tonnen verträgt und erzeugen Schäden, die oft erst Jahre später saniert werden. Eingedrückte Kanalschächte, Talwellen im Bereich von Gullies am Straßenrand, einsackende oder wegbrechende Bordsteine sind die sichtbaren Auswirkungen und Zeichen der unsichtbaren Schäden im Untergrund.

Auch der Einsatz von Kran- und Ladefahrzeugen mit Stützstempeln sollte deshalb nur unter Verwendung massiver Lastverteilungsplatten erfolgen, wenn Schäden an Straßen und Wegen vermieden werden sollen. Diese Regel wird fast nie beachtet. Im Bereich von Tankstellen, Kiosken, Bäckereien, Metzgereien und Imbissbetrieben mit hoher Frequenz von LKW-Fahrern ist zudem zu beobachten, dass Trottoir, Bordsteinkanten und Straßenrand massiv beeinträchtigt sind, ohne dass der Beobachter diese Schäden seinen Verursachern zuordnen würde.

Es empfiehlt sich, Kennzeichen, Ort, Datum und Uhrzeit zu notieren, wenn schwere LKW die Bürgersteige befahren oder beparken, um sie später als Verursacher benennen zu können. Dies betrifft nicht den Lieferverkehr mit bis zu 7,49 to, weil deren Achslast unter 4 to liegt. Das Phänomen Straßenschäden durch Rutting ist unter Fachleuten zwar seit den 80er Jahren bekannt, hat aber keinen Eingang in die Öffentlichkeit gefunden. Jährlich enstehen deshalb Milliardenschäden, die bislang keinem Verursacher zugeordnet, sondern als allgemeiner nutzungsbedingter Verschleiß eingestuft werden.

Zusatzinformationen:

Hohe Geschwindigkeiten
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Schäden, die durch permanente Geschwindigkeits-überschreitungen der NFZ hervorgerufen werden: sie potenzieren sich, wenn 44 Tonnen mit 100 km/h anstatt 38 to mit 80 km/h gefahren werden um das bis zu zwanzigfache ! Schneller fahren, als 85 km/h ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine massive Schädigung der Gesellschaft, weil die Straßen-Lebensdauer möglicherweise von projektierten 20 Jahren auf rund fünf Jahre sinkt. Das sind bei Anrechnung der günstigsten Reparaturverfahren rund 40.000.- Euro Bau- und Unterhaltskosten pro Autobahnkilometer und Jahr auf eine Nutzungsdauer von 50 Jahren gerechnet nach einer Studie von 1986 immerhin 1,25 Millionen Euro/Kilometer. Zwölf Jahre später mussten dafür im Jahr 1998 schon von rund 50.000.- Euro DM je Kilometer und Gesamtkosten von 2,5 Millionen Euro ausgehen.

Bereifung
Die Schäden am Unterbau steigen durch die Verwendung von Einzel-Breitreifen (Super-Singles) ebenfalls massiv an – laut einer EAPA-Studie um den Faktor 1,5 bis 10. Im Durchschnitt kann davon ausgegangen werden, daß Einzelreifen gegenüber Zwillingsbereifung um rund siebenfach höhere Straßenschäden verursachen. Hinzu kommen massive Einflüsse durch den Luftdruck, die in einer norwegischen Studie untersucht wurden – je höher der Druck, desto schwerer die Schäden an den Straßen. Der Öffentlichkeit ist gar nicht bekannt, dass die Straßen durch den Schwerverkehr derart belastet werden, daß bis in den Unterbau deutliche Kornzerstörungen stattfinden.

Niedrige Geschwindigkeiten
Es sind speziell auch die Geschwindigkeiten unter 15 km/h und der Stop- und go-Verkehr, die laut Nabit-Studie die Belastungen im Vergleich zu 50 km/h um das bis zu 70-fache ansteigen lassen ! Es klingt geradezu merkwürdig, aber der Schwerverkehr muss flüssig rollen, weder zu schnell, noch zu langsam, wenn die Schäden vertretbar bleiben sollen – dies sei an dieser Stelle ins Stammbuch der Rückbau-Verfechter und Verkehrsflächen-Verenger geschrieben.

Schadenrelation LKW - PKW
Wenn, wie in der OECD-Studie veröffentlicht, laut EAPA seit 1991 bekannt ist, dass nur eine einzige LKW-Durchfahrt mit einer Achslast von 10 Tonnen nach der Equivalent-Vergleichsmethode für Standard-Achsen (ESAL*) im Schadenseffekt 160.000 Durchfahrten von PKW mit einer Achslast von 0,5 to entspricht, ist es unverständlich, dass das Verkehrsministerium die seit 1993 von der EU geforderte und zwischenzeitlich eingeführte Tonnage-Erhöhung auf 44 to nicht verhindert hat. Es führt zu immer mehr Verkehr auf immer schlechteren Straßen. Die Schäden an den Straßen hängen folglich nicht vom Pkw-Verkehr ab, sondern fast ausschließlich vom LKW – dies gehört zum Begriff „Kostenwahrheit“ , die bislang mehrheitlich allgemein auf das Auto (PKW) bezogen wird.

Quellen:
a.) „Dynamic Loading of Pavements“, OECD Scientific Group, Paris 1992
b.) Langjährig bewährte Asphaltstraßen unter schwerster Belastung, Prof. Dr.Ing. Wolfgang Arand, Inst. f. Straßenwesen der TU Braunschweig, Sonderdruck der dai vom April 1995
c.) Prof. Dr. Ing. Alfred Schmuck, Werterhaltung von Asphaltstraßen, Univ. der Bundeswehr München, 1986, veröffentl. In Sonderdruck Asphalt 2, S. 17 ff.
d.) Heavy Duty Pavements, Status report, EAPA (European Asphalt Pavement Association, Breukelen 1991
e.) „Effect van de Verkeerssnellheid op de Levensduur van Asfaltverhardingen“, Nabit/VBW-Asfalt, Breukelen NL, 1994
f.) Heavy Duty Pavements, Status report, EAPA (European Asphalt Pavement Association, Breukelen 1991


*Equivalent number of standard axles (ESAL), EAPA

© Joh. Hübner autoconsult, D-61169 Friedberg, e-mail: huebner(at)autoconsult.eu, www.autoconsult.

Veröffentlicht am 23.07.2016

 

OrtsvereinKommentar zu Anliegerkosten in der Niesiger Straße

Eigentlich gilt ja in Deutschland das „Verursacher Prinzip“. Heißt, dass derjenige der einen Schaden einem Anderen oder einer Sache die einem Anderen gehört verursacht, diesen auch zu bezahlen hat! Nun, was haben die Anlieger mit den Schäden zu tun, die die Fa Zufall und deren Lieferanten als Hauptnutzer der Straße verursacht? Außer dass sie den Lärm, Dreck und Gestank der LKW ertragen müssen! Weiterhin hat die Stadt, diesen Zustand zu verantworten, da hier Blödsinnig und nicht Zukunftsdenkend gedacht wurde! Oder nach dem Motto: Wir schaffen Fakten was danach kommt ist uns wurscht wir sind eh die Größten!

Es betrifft ja nicht nur Horas sondern auch Niesig und besonders die dortige Grundschule nebst Kindergarten an denen die 40. Tonnen Trucks vorbeidonnern.

Die LKW nutzen die B254 als Abkürzungsstrecke nach Alsfeld, Marburg und zur A5. Ist ja auch Maut frei und Spritsparender man muss ja nicht über den Meissner…Die Ausrede man fahre ja Lauterbach an ist insoweit Irreführend, da man dort einen „Riesenhänger“ abstellt um dann mit dem Zugfahrzeug (meistens ein „Matchbox LKW um einiges kleiner als der Hänger L“ die Waren zu verteilen. Der Hänger bleibt stehen und die Zugmaschine kommt zum nachladen zu diesem zurück Also eine Alibifahrt nach Lauterbach. Abends geht das gleiche Spiel zurück. Da ja nie eine Kontrolle durch Die BAG oder die Polizei stattfindet macht das nichts…merkt ja keiner.

In einem Industriegebiet, in dem ein Bahnanschluss liegt, muss auch eine Fa. Jass und die Fa Tegut (die ja so sehr auf ÖKO setzt und damit wirbt),nicht alle Lieferungen per LKW bekommen, Ein Güterwagen fasst die doppelte Menge an Ladung wie ein LKW Umweltschutz ist in diesem Industriegebiet ein Fremdwort!

Fakt ist, die Spedition Zufall gehört nicht dorthin!

Veröffentlicht am 09.07.2016

 

KommunalpolitikUnsere Kandidaten für die Kommunalwahl 2016

Heidelinde Weinberger, Konrad Ruppert und Wolfgang Moldan

Veröffentlicht am 31.01.2016

 

OrtsvereinOrtsverein ehrt langjährige Mitglieder

SPD ehrt treue Mitglieder
Versammlung des Ortsvereins Horas – Aschenberg
In einer Mitgliederversammlung des Ortsvereins Horas - Aschenberg wurden langjährige Mitglieder geehrt.
Für 50 Jahre in der SPD wurde Rudolf Mayr geehrt;
für 40 Jahre: Robert Vey und Wolfgang Weidemann;
für 25 Jahre Heidelinde und Klaus Weinberger.
Bernhard Lindner, der langjährige Vorsitzende und jetzige stellvertretende
Vorsitzende der SPD – Stadtverordnetenfraktion, würdigte die jahrzehntelange
Arbeit für die Partei und wünschte den Jubilaren weiter gute Ideen für das
Gedeihen der Partei.
Nach der Ehrung gab Lindner einen Einblick in die Arbeit der Stadtverordneten-
versammlung, insbesondere der SPD – Fraktion.
Danach erfolgte eine intensive Diskussion über politische, soziale
und verkehrstechnische Probleme der Stadt Fulda.

Von links Wolfgang Moldan (OV - Vorsitzender), Heidelinde Weinberger, Klaus Weinberger, Rudolf Mayr, Robert Vey,
Wolfgang Weidemann und Bernhard Lindner

 

Veröffentlicht am 07.05.2015

 

StadtpolitikKommentar

Hallo an das geneigte Leservolk,

ich komme doch als Schnodderschnauze nicht umhin, mal wieder einen Kommentar abzulassen, über dass, was ich gestern in der Zeitung lesen durfte. Da hat sich doch ein Genosse über die Verlegung einer Feuerwehrveranstaltung mokiert. Entschuldigung liebe Freunde, hallo, geht’s noch?? Ein gefundenes Fressen für die Parteizeitung der FD-CDU! Ist natürlich auch sofort gekommen! Haben wir nicht andere Baustellen in FD die nicht gleich gegen Birgit Kömpel verwendet werden können?

Straßenverkehr (zum erbrechen) Bahnhofstraße (Fußgängerzone) Innenstadt (Hundemeute auch genannt Spielgeräte, Pflaster, Attraktivität (nicht nur der immerwährende Einheitsbrei an Geschäften), der ach so gepriesene Westring, Das Big Brother Haus (Zulassungsstelle nichts funktioniert) und nicht zu vergessen, auch Stadtteile gehören zu FD und da gibt es doch ordentlich zu motzen!!

Also liebe Genossen-geht es an! Helft der Kanditatin wo es nur geht! Aber bitte, bitte nicht so!!

Es soll doch der „Clan der alten Herren“  und damit der schwarze Besenstiel endlich einmal gesprengt werden!

Euer John Doe

Veröffentlicht am 22.01.2015

 

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